Verein zur Osingdokumentation

Herbolzheim - Eingang zum Ehegrund


Herbolzheim (329 Meter über dem Meeresspiegel) 600 Meter südwestlich davon entspringt die Ehe, die oberhalb Gutenstetten in die Aisch mündet. Erste Siedlungsspuren sind bereits aus der Jungsteinzeit (Steinbeil) und aus der Urnenfelderkultur (Hügelgräber südlich des Dorfes) vorhanden. Ein Turmhügel und die Umliegenden Ruinen zerstörter Burgen, teilweise Burgställe, zeugen ebenfalls von einer wichtigen Funktion während der fränkischen Siedlungszeit(1)
Als die Franken(2)im 6. Jahrhundert nach Christus vom Gollach- und Ehegau Besitz ergriffen, gründete der Anführer einer Siedlungsgruppe Heribold, hier sein neues Heim und gab der Siedlung seinen Namen. So entstanden die ersten sechs Siedlungen im Ehegrund: Herbolzheim, Deutenheim, Sugenheim, Ezelheim, Krassolzheim und Kottenheim. Herbolzheim war und blieb als Muttersiedlung der größte Ort und Heribold der oberste Führer aller Gruppen. Als durch den Zuzug weiterer Siedler das Ackerland nicht mehr ausreichte wurden die Orte Ostheim (Kraut) und Nordheim (Markt) gegründet, sie liegen im Osten und Norden von Herbolzheim. Als später wieder das Ackerland nicht mehr reichte wurden die Ausbaudörfer Humprechtsau und Rüdisbronn gegründet.
Siedlungserweiterungen und Neugründungen konnten nur auf der Versammlung des Gauthings beschlossen werden, dazu mußten alle Freien erscheinen. Herbolzheim, der Vorort des Ehegaues mußte diese Versammlung einberufen. Der Thingplatz des Ehegaues war die Schopfloh bei Krautostheim. Herbolzheim, war fränkischer Königshof(3)wie Ickelheim(4), Windsheim(5) und Gollhofen. Seit seiner Gründung gab es in Herbolzheim nur Freie Königsbauern(6).
Der Name Herbolzheim wird urkundlich zum ersten Mal 806 und in einem Privileg von 1128 erwähnt.
Die nach heutigem Stand erste urkundliche Erwähnung ist von 1195. In der Urkunde des Klosters Megingaudeshausen(7) von 816 werden 11 Orte des Iff- und Ehegaues genannt, die aufgrund der Funktion von Herbolzheim als Mutterkirche und Urpfarrei für den Ehegrund auf eine Gründung um 700 hinweisen. Die Mutterkirche und die Urpfarrei selber bestand ebenfalls schon vor 800. Das Bistum Würzburg wurde 741 gegründet, hier wurden nur die Kirchen von 24 Königshöfen beurkundet, weil ihre Abgaben an den Bischof juristisch gesichert werden mußten. Die gleichzeitig geschaffenen Kirchen der Hundertschaften (Centen) brauchten nicht beurkundet werden, da für sie merowingisches Recht galt. So umfaßte der hiesige Kirchensprengel die Ortschaften Humprechtsau, Markt Nordheim, Kottenheim, Krassolzheim, Krautostheim, Ezelheim, Deutenheim, Rüdisbronn und Ullstadt.
Auch als im ausgehenden Mittelalter jene Orte selbstständige Pfarreien erhielten, blieb das Kirchenpatronat in den Händen des Pfarrers von Herbolzheim. Als Königshof war Herbolzheim Ausgangs - und Mittelpunkt vieler Orte seiner Umgebung. Die Ausbauhöfe - und dörfer wurden von dort versorgt und auch bald Kirchen errichtet. Ausbaudörfer sind Humprechtsau (dessen Gründung zwischen 832 - 841 anzusetzen ist) und Rüdisbronn.
Da Herbolzheim öfter mit Burgbernheim(8) zusammen genannt wird, kann man davon ausgehen, daß Herbolzheim zusammen mit Burgbernheim den Grafen Chönv und Herimanus als Lehen gehörte diese es an den Bischof von Würzburg vertauschten. Der darüber entstandene Rechtsstreit mit der Besitzerin Oeter wurde von Kaiser Otto III. beigelegt. Am 1.1. 1000 schenkte er die Güter dem Bistum Würzburg.
1281 versetzte Bischof Berthold v. Würzburg Herbolzheim und Burgbernheim an den Nürnberger Burggrafen, für den Erwerb der Burg Vorderfrankenberg (Ruine). Herbolzheim und Burgbernheim sollte innerhalb von 12 Jahren wieder ausgelöst werden, dies geschah aber erst 1299. Das Patronatsrecht erhielt Würzburg erst 1333 wieder.
1298 wird erstmals eine Kirche in Herbolzheim erwähnt. Das Gotteshaus wurde zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert mit einer starken Mauer umgeben, die den heutigen Friedhof und mehrere Gebäude einschloß. Diese Befestigung bot, als die Feuerwaffen noch nicht erfunden waren, Schutz vor feindlichen Überfällen. Reste dieses Mauerwerks sind noch heute erhalten. Ein katholischer Pfarrer wird 1430 das erste mal erwähnt.
Der Bischof von Würzburg war bis zum 12.Jahrhundert der alleinige Besitzer des Ortes. Aber bereits 1302 werden Besitzungen des Burgherrn Heinrich von Kottenheim (Seinsheim) erwähnt. Die Seinsheim waren Lehenträger des Bischof von Würzburg. Bereits 1317 war Herbolzheim halb würzburgisch und die andere Hälfte gehörte den Seinsheim als Lehen. 1345 kam der ganze Ort zu Seinsheim, von da wechselte Herbolzheim häufig seine Besitzer. Erkinger von Seinsheim erhielt 1345 vom Bischof den Auftrag die Burg Wildberg in kürzester Zeit zur Festung umzubauen.
Für diesen Bau erhielt er neben Geld auch eine Weingilt aus Herbolzheim. Die Hälfte von Herbolzheim ging 1347 wieder als Lehen an den Bischof von Würzburg über. Streitigkeiten gab es 1405 wegen dem Freihof in Herbolzheim. Erkinger von Seinsheim hat 1421 Lehen in Herbolzheim und wird 1429 Herr von Schwarzenberg. 1439 wird er in den Frei - und Bannherrnstand erhoben und damit der alleinige Besitzer aller Seinsheimer und Schwarzenberger Güter. Danach führt er den Namen "von Schwarzenberg und Seinsheim".
Um seinen Besitz zu vergrößern erwarb er 1431 von seinem Vetter Wilhelm 1/3 des Schlosses Kottenheim und 1/3 von Wüstphül. Wüstphül ist eines der größten Ökonomiegüter das in den Schwarzenbergischen Besitz überging. Vom Bischof zu Würzburg erwarb er 1435 die Festung, Amt und Gericht Hohenlandsberg. 1566 hatten die Schwarzenberger das Halsgericht für Herbolzheim. Georg Ludwig von Seinsheim kaufte 1576 die Orte Herbolzheim, Ulsenheim und Krautostheim von den Seckendorf'schen Brüdern.
1562 wird in Herbolzheim die Reformation eingeführt und der erste Evangelische Pfarrer genannt. Der evangelischen Pfarrei von Herbolzheim waren Krautostheim und Ingolstadt als Filialen angegliedert. Seit der Einführung der Reformation in Herbolzheim begannen die religiösen Uneinigkeiten, die sich in den folgenden Jahrhunderte fortsetzten. Mit dem Tod von Ludwig von Seinsheim 1591 starb die Linie "von Seinsheim zu Kottenheim" aus. 1618 während des 30-jährigen Krieg hatte auch Herbolzheim durch die vielen Durchmärsche und Einquartierungen viel zu leiden, besonders stark war es 1625 durch Masseneinquartierungen, die nichts weiter als Jammer Seuchen und Gestank zurück ließen. Durch Kroaten wurden 1622 in Nordheim 20 Häuser niedergebrannt und die Bewohner erschlagen. Der schwedische Oberstleutnant Goller schickte 40 Reiter aus Windsheim nach Nordheim und hob die Kroatengruppe aus. 1631 waren die Schweden in Herbolzheim einquartiert. 1635 unheimlich viele Einquartierungen durch fremde Soldaten, die scheußlich hausen und keine Zucht und Barmherzigkeit kennen. 1648 kam endlich der Frieden. 1655 war Herbolzheim ein Schwarzenberger Lehen. 1624 wird das erste mal eine Schule genannt. Herbolzheim hatte eine Zeitlang zwei Schulen, die katholische, die seit 1699 bestand, wurde 1924 aufgelöst. 1625 wird in Herbolzheim angeordnet, die evangelischen dürfen nicht mehr nach Krautostheim zum Gottesdienst. Sie gingen aber trotzdem. Der Bischof von Würzburg forderte 1632 alle Bewohner von Herbolzheim, Krautostheim und Ingolstadt auf die katholische Religion anzunehmen oder auszuwandern. Im gleichen Jahr wurde durch die Schweden der katholische Pfarrer durch einen evangelischen ersetzt der aber wieder durch Würzburger Husaren abgesetzt wurde. 1649 Herbolzheim erhält eine evangelische Pfarrei, zusammen mit Krautostheim. In Herbolzheim wird 1680 die evangelische Pfarrei aufgehoben und der Pfarrei Krautostheim angegliedert (bis1794). Der Religionsstreit ging unvermindert weiter und artete sogar soweit aus, daß auf dem evangelischen Friedhof die Grabsteine zerschlagen wurden und die Leiche eines 16-jährigen, der erst 4 Jahre begraben war, herausgegraben wurde, der Sarg zerstückelt und der Körper mit Hacken zerrissen wurde. 1781 sollten die evangelischen durch Würzburger Husaren an einer Beerdigung gehindert werden, was aber nicht gelang. Nach 114-jährigen erbitterten Streit wurde 1794 zwischen Evangelischen und Katholischen ein Vertrag abgeschlossen der die gemeinsame Benutzung der Kirche regelte und gleichzeitig verfügte, daß innerhalb von 5 Jahren ein Katholische Gotteshaus errichtet werden muß.
Die Katholische Kirche wurde 1798 fertiggestellt. Am1. Mai 1692 wurde Elisbetha Göß, Tochter von Hanß Göß beim Ochsenhüten von einen Wolf getötet und zerrissen. Von 1700 bis 1919 hatte Herbolzheim auch eine Gemeindeschmiede. Gleichzeitig wird 1700 eine Gemeinderoßmühle erwähnt diese wurde mittels eines Göpels in Bewegung gesetzt und dieser wurde von Pferden gezogen. Die Roßmühle stand zwischen den Häusern 81 und 81 1/2. Das Wohngebäude der Mühle ist das Haus Nr.81, der Mühlgraben befand sich im Garten. 1858 wurde die Mühle verkauft und 1865 wurde sie abgebrochen. Eine Brechhütte zum brechen des Flachses besaß Herbolzheim ebenfalls, diese wurde erst 1959 abgebrochen. 1744 bestehen in Herbolzheim Lehnsverhältnisse an die Kirche, an das Hochstift Würzburg, an die Oberpfarrei und an das Hospital in Neustadt/Aisch. 1747 zerstört ein Großbrand, verursacht durch Soldaten, einen großen Teil von Herbolzheim. 1797 kam es zu französischen Zwangseinquartierungen die Brot und Vieh plünderten, wer sich wehrte wurde Mißhandelt. 1806 kam es erneut zu Einquartierungen, ein französischer Zahlmeister wurde getötet und sofort vergraben. 1813 kamen Russen, anläßlich eines Streites wurde 3 erschlagen und sofort vergraben. 1803 kam der würzburgische Teil von Herbolzheim zu Bayern und im gleichen Jahr noch zu Preußen. 1807 kam der schwarzenbergische Teil zu Bayern und 1810 der würzburgische Teil nun auch endgültig zu Bayern. Um den Wald Kehrenberg begann 1836 ein Streit mit der Stadt Windsheim. Bei diesen wurde nach einen langwierigen Prozeß am 13.9.1845 folgendes entschieden: Der Kehrenberg gehört je zur hälfte der Stadt Windsheim (südlicher Teil) und der Gemeinde Herbolzheim (nördlicher Teil). Oberntief und Humprechtsau mischten sich bei diesen Streit nicht ein und gingen leer aus.
Die Feuerwehr wurde bereits 1808 das erste mal erwähnt aber erst 1878 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. 1830 wurde eine Vierrad - Löschmaschine angeschafft und 1936 hatte die Feuerwehr bereits eine Motorspritze. Das gesamte Inventar inklusive Feuerwehrhaus verbrannten am 12. April 1945 durch den amerikanischen Angriff auf Herbolzheim. Das neue Feuerwehrgerätehaus wurde 1949 gebaut, zu diesem Zeitpunkt wurden auch eine Motorspritze angeschafft. Die Herrschaft der Schwarzenberger wurde 1848 endgültig geregelt und das Dorf Herbolzheim kam 1850 zum Landgericht Uffenheim. 1865 wurde die Pferdepostlinie Uffenheim - Herbolzheim - Markt Bibart - Scheinfeld eingerichtet aber bereits 1911 eine Motorpostlinie eröffnet. Am Feldzug 1866 nahmen 3 Herbolzheimer teil. Am Deutsch - Französischen Krieg 1870 - 71 wurden 20 Männer zu den Fahnen gerufen. Im 1.Weltkrieg wurden 75 Männer einberufen. Am 2.Weltkrieg nahmen 77 Männer teil. Über den Blutzoll, den Herbolzheim während der beiden Weltkriege entrichten mußte, wird in der Chronik der Soldatenkameradschaft Herbolzheim ausführlich berichtet. Der Veteranen und Kriegerverein wurde 1874 gegründet. Johann Georg Bienenstein, Oberlehrer von 1895 - 1928 und Ehrenbürger in Herbolzheim (+1931) gründete 1895 den Raiffeisenverein, 1902 den Gesangverein, 1913 den Obstbauverein und den Ackerbauverein 1919. Ein weiterer Ehrenbürger von Herbolzheim ist Hermann Voith, der Schreiber der Ortschronik von Herbolzheim. Weiter gab es einen Kaninchenzuchtverein, dieser wurde bereits 1905 gegründet. In früheren Zeiten hatte Herbolzheim sogar einen Schützenverein, worüber aber keine weiteren Aufzeichnungen vorhanden sind. Bereits 1412 wird in den Windsheimer Abrechnungen der Schützen ein auswärtiges Schießen in Herbolzheim erwähnt. Ein Geflügelzuchtverein wurde 1929 gegründet. 1901 war eine Bahnstrecke Herbolzheim bereits projektiert doch sie wurde vom Bürgermeister und den Gemeinderäten abgelehnt. Noch im 19.Jahrhundert wurde auch in Herbolzheim Wein angebaut, was auch aus früheren Quellen berichtet wird, heute wird in Herbolzheim kein Wein mehr angebaut und somit ist Herbolzheim die einzige Osinggemeinde die keinen Weinbau betreibt. Bereits 1939 wurde eine Flurbereinigung durchgeführt. Den schwersten Schicksalsschlag seit seiner Gründung erlitt das Dorf am 12. April 1945, also kurz vor Kriegsende. Ein amerikanischer Angriff durch Artillerie und Tiefflieger legte die Ortschaft in Schutt und Asche. Drei Zivilisten fanden dabei den Tod. Von den 44 Bauernhöfen blieben nur 3 verschont. Auch die beiden Gotteshäuser wurden ein Raub der Flammen. Bereits am Nachmittag des 11. April wurde das Dorf durch amerikanische Artillerie beschossen. Dabei wurden zwei Anwesen in Brand geschossen, der Brand konnte aber eingedämmt werden. Am Donnerstag den 12. April 1945 um halb 11 Uhr begann ein mit Unterbrechungen 2 Stunden dauernder Artilleriebeschuß, dieser Angriff kam nicht aus Richtung Ulsenheim wo sich die Deutschen Stellungen befanden, sondern aus Richtung Krautostheim. Gegen 12.30 Uhr stürzten sich 16 amerikanische Tiefflieger auf das Dorf, der Ort wurde viermal angeflogen, wobei Spreng - und Brandbomben abgeworfen wurden, zusätzlich wurde mit Phosphormunition alles in Brand geschossen, so daß nach einer Viertel Stunde das ganze Dorf in hellen Flammen stand. Südlich und östlich des Ortsausganges standen noch einige deutsche Panzer, die von feindlicher Artillerie und Panzern beschossen wurden und ihrerseits wieder das Feuer erwiderten. Dieses Feuergefecht dauerte bis zum Abend. Gegen 20.00 Uhr setzte wieder Panzerbeschuß ein, somit war es sehr schwierig das noch lebende Vieh zu bergen und das Feuer zu bekämpfen. Morgens um 3 Uhr verließ der größte Teil der deutschen Soldaten den Ort. Der Rest rückte gegen 6 Uhr morgens Richtung Humprechtsau ab. Fast 8 Tage war die gesamte Dorfgemeinschaft tätig, um das tote Vieh einzugraben. Ein Hagelschlag im gleichen Jahr, der 90% der Ernte vernichtete, vertiefte die Katastrophe.
Ein Großbrand im September 1947, der eine Reihe der notdürftig mit Stroh gedeckten Gebäude erfaßte, machte zum Teil den Wiederaufbau von 2 Jahren innerhalb weniger Stunden zunichte. Ein Kriegerdenkmal wurde 1954 in Herbolzheim errichtet. 1955 wurde in Herbolzheim mit dem Bau der Fernwasserleitung begonnen. Eine wichtige Funktion hat der Hochbehälter Frankenberg der das Wasser an den Hochbehälter am Osing weiterleitet. Ende 1959 wurde der Ort kanalisiert.
Die Anstrengungen der Bürger beim Wiederaufbau unseres Ortes und bei der Gestaltung des Dorfbildes wurden 1965 mit dem ersten Platz beim dem Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" gewürdigt.
In den 70er wurde die Struktur im Rahmen einer Gebietsreform geändert. Herbolzheim, Ulsenheim und Markt Nordheim schließen sich zu der politischen Gemeinde Markt Nordheim(9) zusammen.
Zwischen Herbolzheim und Markt Nordheim befindet sich auch das Naturschutzgebiet "Sieben Buckel"(10) Ein Gipshügel der von den Einheimischen als "Höllern"(11) bezeichnet wird.
Die 80er Jahre waren durch umfangreiche Kanal- und Straßenarbeiten, sowie der Neubau einer Kläranlage geprägt.
Herbolzheim hatte früher 3 Gastwirtschaften, 1 ist heute davon noch übrig geblieben. Das Gasthaus "Zum goldenen Löwen" wurde bereits 1635 als Würzburgisches Wirtshaus bezeichnet. Dieser Gasthof Hs.Nr.21 ist am 12.4.1945 niedergebrannt und wurde nicht wieder als Gasthaus aufgebaut. Das Gasthaus "Zum grünen Baum" wird bereits 1625 als Seinsheim'sche Wirtschaft genannt, es besteht heute noch. Das Gasthaus "Zum stillen Eck" gab es bis vor einigen Jahren noch, jetzt ist die Gastwirtschaft geschlossen, der jeweilige Besitzer war bis 1805 Würzburger Untertan, früher wurde während der Sommerzeit und an Sonntagen in dem am Windsheimer Weg gelegenen Brummer'skeller Bier ausgeschenkt. Der Keller ist zusammengefallen und besteht nicht mehr.
Als große Maßnahme in den 90er Jahren kann die Anordnung der Flurbereinigung in Herbolzheim und Dorferneuerung genannt werden. Stellvertretend ist die Totalrenovierung des "Alten Schulhauses" mit Einrichtung des Osingmuseums, die Neugestaltung des Vorplatzes mit dem neuen Brunnen und den vier Osingzeichen zu nennen


Der neugestaltet Dorfplatz, vorne links das Kriegerdenkmal Die Dorfstrasse im unteren Dorf, Blickrichtung Krautostheim Die Dorfmitte Die Dorfstrasse im oberen Dorf, Blickrichtung Ulsenheim Die Dorfstrasse im oberen Dorf, Blickrichtung Ulsenheim Der Wiederaufbau nach dem 2.Weltkrieg Der am 12.04.1945 durch Bomben zerstörte Ort Die am 12.04.1945 zerstörte katholische Kirche Postkarte mit Dorfansicht vor 1945 Die Dorfmitte, Blickrichtung Herbolzheim